Freitag, 18. Januar 2013

Saskia ist motiviert bis in die Haarspitzen!


Hallöchen!

11 Kilo.
Ja, das schaffe ich!

Um euch einen Einblick in meine „Abnehm-Strategie“ zu geben, muss ich euch wohl erstmal erzählen, wie es überhaupt dazu kommt, dass diese 11 Kilo da sind, wo sie sind.

Ehrlich gesagt, ist mir der Initial-Zeitpunkt der Gewichtszunahme nicht bekannt.
Als Kind war ich zwar nicht übermäßig dick, aber auch nicht schlank. Ich war faul (äh, nein, BIN faul!) und habe gern gegessen.
Mit 10 Jahren bin ich dann in die DLRG eingetreten, das ist die deutsche Lebensrettungsgesellschaft, man macht da Rettungsscheine und trainiert Schwimmen.
Ich muss sagen, ich war gar nicht schlecht, hatte sogar mal die beste Zeit Hessens, bis ich mir dann mit 14 einen Mittelhandknochen brach.
6 Wochen Gips, im Sommer. Nach diesen Wochen hatte ich keine Kondition mehr, meine Form war dahin, ich hatte das Gefühl, dass ich noch nie im Leben um Meisterschaften geschwommen sein könnte.
Und wie das so ist, mit 14. Die Jungs werden interessanter, das Schwimmen war, wegen der schlechten Ausdauer kein Vergnügen mehr – ich gab es auf.

Seitdem ist mir Sport fast schon ein Fremdwort. Immer mal wieder gab es Sportarten, die mich begeistern konnten: Volleyball, Bauch-Beine-Po-Mädchen-Sportkurs, Gerätetraining im Unisport.

Zwischen dem Sport und mir stehen zwei große Probleme: Mein innerer Schweinehund, dieser miese Penner, und: der Schichtdienst.
Ich rede mir immer wieder ein, dass ich mit Schichtdienst keine Mannschaftssportart wie Volleyball machen könne – denn man kann sich dann leider nicht auf mich verlassen. Ich könnte dann nur alle zwei Wochen zum Training, bei eventuellen Spielen am Wochenende bin ich auch nicht immer verfügbar.
Alleine ziehe ich es aber nicht durch. Dann gehe ich zwei mal Laufen und habe dann keinen Ansporn mehr, zumal es immer eine furchtbare Anstrengung ist, den Hintern überhaupt hochzukriegen. (Hoffentlich kennt das noch jemand außer mir!!)

Ich rede mir immer ein, dass ich ja „einen dynamischen Alltag“ habe – als Krankenschwester, die nebenbei studiert und an freien Tagen im Familien-Restaurant jobbt, bewege ich mich viel.
Und ich WILL WILL WILL meine Sofa-Gammel-Zeit nicht aufgeben.

Heute habe ich mal grob mein Zeitmanagement durchgerechnet:
Wenn ich um 14:30 Uhr vom Frühdienst komme, dann kann ich eine halbe Stunde zu Hause ankommen, rumhängen, runterkommen.
Danach habe ich noch sechs (in Zahlen: 6!) Stunden Zeit, mich um Haushalt, Sport und sogar das Sofa zu kümmern.
Das Sofa käme nicht zu kurz, wenn ich eine Stunde Sport machen würde. Wirklich nicht.
Und deswegen bin ich tierisch motiviert, etwas umzustellen und wirklich Sport zu machen.

Was ist eure Motivation?

Liebste Grüße!  

Kommentare:

  1. Das klingt doch gut! Ich drück dir die Daumen, dass deine Motivation anhält!

    Meine Motivation ist einfach die Tatsache, dass ich die Familienplanung abgeschlossen habe und mich nun in meinem Körper (und meiner Kleidung) wieder wohlfühlen möchte, ohne ständig die "Makel" kaschieren zu wollen... Und meine Fitness! Ich möchte wieder fit sein!

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  2. Ich muss mich auch immer sehr überwinden ins fitness zu gehen..

    Denk einfach an das gute Gefühl nach dem Sport ;)

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  3. Öhm... ich habe schon großen Respekt davor, dass Du im Job und im Restaurant so viel Bewegung hast. Für die Gesundheit müsstet Du nicht zusätzlich Sport machen, denke ich. Doch wenn ich lese, Du hast mal Leistungssport gemacht, dann kennst Du vielleicht dieses "flow" oder Glückfewühl von dem alle reden, das man hat wenn man sich wirklich, WIRKLICH anstrengt. Und Du hast den Beweis, dass Du es schaffen kannst. Nur weil Du 14 warst, warst Du ja kein anderer Mensch. Ich bin sicher, wenn es eine schaffen kann, dann Du!

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  4. Also meine Motivation war einfach der Blick in den Spiegel, das hat mir zu Beginn gereicht (ich wollte ja unbedingt abnehmen) und im Laufe der Zeit kam der Spaß. Heute (ein Jahr später) kann ich mir ein Leben ohne Sport nicht mehr vorstellen, zudem hat sich eine Routine eingeschlichen, da ich einfach immer gehe. Ausreden gibts einfach nicht mehr :-).

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Bleibt freundlich und respektvoll miteinander!
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